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Ist es liebe oder gewohnheit

Zu dritt hatten wir uns auf die letzte freie Bank gequetscht. Ich ignoriere, dass mein Hintern halb im Freien hängt und ich mich eigentlich alleine mit Sonja treffen wollte.


Ist Es Liebe Oder Gewohnheit

Online: Gestern

Über

Liebe oder Gewohnheit: Nach der Verliebthe itsphase schleicht sich in allen Beziehungen der Alltag und die Gewohnheit ein. Für einige ist es daher schwer nachzuverfolgen, wie viel Liebe es noch in der Beziehung gibt und wie sehr die Gewohnheit die Partnerschaft bestimmt. Doch dieser Test hilft, die Antwort zu finden. Dies bedeutet jedoch nicht, dass keine Liebe mehr im Spiel ist. Spricht man für sich selbst, dann kann man durch Introspektion gut herausfinden, ob man seinen Partner oder die Partnerin noch liebt oder mit ihm oder ihr lediglich aus Gewohnheit zusammenbleibt.

Dyan
Alter Ich bin 60

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Du bist schon lange mit deinem Partner zusammen und bist unsicher: ist es mit ihm einfach nur bequem? Halten mich allenfalls die Kinder, das Haus, die Altersvorsorge? Durch unsere Fragen schaffst du dir mehr Klarheit. Jetzt nicht wundern … Wozu willst du das wissen? Warum gibt es dir zu denken, ob es nur noch Gewohnheit sein könnte? Wo ist die Trauer oder sogar der Schmerz? Was fehlt? Allein schon, dass du dir die Frage stellst, ob es Gewohnheit sein könnte, macht eines ganz deutlich: Es besteht Handlungsbedarf!

Daran geht schon einmal kein Weg vorbei. Lass dich einfach drauf ein, dir selbst kritische Fragen zu stellen und dir vielleicht auch unbequeme Antworten zu geben. Was kann schlimmstenfalls passieren als eine Erkenntnis oder eine Bestätigung?

Liebst du deinen Partner um seiner Person willen?

Oder weil er deine Ansprüche erfüllt? Ist deine Zuneigung abhängig davon, dass er gut verdient, mit dir durch die Welt reist oder dich klaglos machen lässt, was du willst? Sicher, Liebe ist nie komplett bedingungslos. Aber Liebe bedeutet, dass du ihn trotz seiner Unordnung liebst. Gewohnheit dagegen führt zu ewig denselben Auseinandersetzungen. Wenn Ihr euch nicht einig seid und du dich für dich und deine Sache einsetzt, muss das kein Zeichen für fehlende Liebe sein.

Auch Streit gehört zu Partnerschaften. Wo Emotionen sind, gibt es zumindest keine Gleichgültigkeit. Tatsächliche Liebe und die Arbeit daran ist auch Reibung. Liebe ist, wenn du deinem Partner eigene Vorstellungen mit derselben Selbstverständlichkeit zugestehst wie dir selbst.

Fragst du deinen Partner üblicherweise bei Entscheidungen oder bestimmst du alleine? Bist du bei deinen Vorteilen und rechnest auf? Liebe beinhaltet, dass du auch mal bereit bist, für die Wünsche deines Partners etwas Eigenes aufzugeben. Liebe hat mit dem Gefühl von Überlegenheit nichts zu tun.

Nur mit unterschiedlich verteilten Fähigkeiten und Kenntnissen. Verantwortungsgefühl statt Gleichgültigkeit. Willst du deinen Partner glücklich sehen und glücklich machen? Wenn du liebst, bist du für deinen Partner und seine Bedürfnisse da, wenn er dich braucht. Wenn du aus Gewohnheit mit ihm zusammen bist, dann sind dir seine Interessen egal.

Gewohnheit oder liebe: wie sieht eine beziehung aus liebe aus?

Soll er doch machen … Gleichgültigkeit ist ein wesentliches Indiz dafür, dass du deinen Partner nicht mehr liebst. Fühlst du dich durch deine Partnerschaft erfüllt? Hast du noch das Gefühl, etwas ganz Besonderes für ihn zu sein?

Und gibst ihm das auch ehrlich empfunden zurück? Oder haben deine Hobbys und Interessen, deine Arbeit, dein Freundeskreis mehr Bedeutung für dich als deine Beziehung? Bist du froh, wenn er dich in Ruhe lässt? Oder gebt Ihr Euch die Türklinke in die Hand, seid gut organisiert: du bist dienstags zum Sport, er mittwochs in seinem Fotoclub? Die Woche ist gefüllt, aber Gemeinsamkeit Fehlanzeige?

Lieben ist doch die großartigste gewohnheit, die denkbar ist.

Zur Liebe gehören auch gemeinsame Aktivitäten, die dir wichtig und wertvoll sind. Sonst lebt ihr nebeneinander statt miteinander. Vermisst du deinen Partner, wenn ihr euch ein paar Tage nicht seht? Hast du Sehnsucht, obwohl du Ablenkung hast?

Dann fehlt dir vermutlich nicht das Gewohnte, sondern er. Achte auf den kleinen ersten Moment beim Wiedersehen, wenn du ihn erblickst: Verzaubert dich sein Anblick ein ganz klein wenig? Wenn es tatsächlich Liebe ist, löst der Anblick deines Partners oft ein automatisches Lächeln auskein angestrengtes. So vertraut … Das wäre Gewohnheit. Liebt er dich mehr als du ihn? Dann brauchst du ihn vielleicht einfach nur.

Auch das wäre Gewohnheit. Liebe ist verbunden mit gegenseitiger Unterstützung beim Wachsen. Dazu gehört auch, ihn in seiner ganzen Tiefe weiter und neu kennen lernen und verstehen zu wollen. Denn Leben bedeutet Entwicklung. Wo Stillstand ist, ist kein Leben. Damit du uns jetzt nicht falsch verstehst: Liebe kann auch zu neuer Gewohnheit, neuem Vertrauten führen — auf jeden Fall ist sie aber kein Stillstand.

Zur Partnerschaft gehören Gespräche.

Der Unterschied zwischen Liebe und Gewohnheit liegt hier in den Inhalten: Regelt ihr den Alltag, wenn Ihr miteinander sprecht? Oder vertieft Ihr euch in neue Themen? Redet über Bedürfnisse, Wünsche, Ziele und Visionen?

Freiheiten lassen ohne Forderungen zu stellen. Gestehst du ihm Freiheiten zu ohne ihn zu reglementieren und zu kontrollieren? Ohne Angst und Eifersucht? Eine gewisse Unsicherheit darfst du allerdings empfinden. Denn Menschen können sich immer auch in jeweils unterschiedliche Richtungen entwickeln. Das passiert auch, wenn Liebe da ist oder da war. Dafür gibt es keine Versicherung.

Neugierde und Mut anstelle von Sich-treiben-lassen. Investierst du in Wachstum und Neues und traust dich was in deiner Beziehung? Oder macht sich Langeweile bei euch breit? Alltagstrott, ohne Höhen und Tiefen? Erinnerung an Gelebtes statt Neugierde auf das was noch kommt?

Vielleicht fragst du dich sogar: Tut er mir überhaupt noch gut? Mehr noch: Schadet er mir sogar in meiner eigenen Entwicklung?

Die Antwort könnte eines der wichtigsten Merkmale für Liebe sein. Oder eben für Gewohnheit.

Liebe bedeutet Arbeiten an der Beziehung, Geduld und Verständnis. Immer wieder.

Liebe oder gewohnheit: der große test

Aber das Ergebnis lohnt sich. In beide Richtungen …. Lebendigkeit anstelle des Gefühls, woanders etwas zu verpassen. Träumst du in Gedanken von Erlebnissen und ein wenig Abenteuer, während Dein Körper neben deinem Partner auf dem Sofa sitzt?

Dass du andere Männer auch interessant findest, gehört zum Leben. Die zentrale Frage dabei ist: Kannst Du diese Anregungen in deine Partnerschaft hineinholen? Findest du viele Gründe und Gelegenheiten, später ins Bett zu kommen, wenn er hoffentlich schon schläft?

Abgesehen davon, dass das Bett der einzige Ort ist, an dem ihr miteinander schlaft. Baut sich für dich beim Sex noch Spannung auf? Schreibst du dabei in Gedanken deine Einkaufsliste?

Oder denkst du währenddessen nur an die Entspannung danach? Die gegenseitige Anziehungskraft und Leidenschaft baut sich in längeren Beziehungen automatisch ab. Meist nach einem halben bis drei Jahren. Gemeinsame Ziele statt abwarten was passiert. Habt ihr Pläne für die Zukunft? Wie ihr eure Silberhochzeit begehen wollt?